Aktuelles

Serie: Was kommt 2018? - Betriebliche Altersversorgung stärken

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll dafür sorgen, dass sich Betriebsrenten, vor allem in kleineren Betrieben in Zukunft stärker verbreiten und auch Geringverdiener vor Altersarmut schützen. Das Tarifpartnermodell soll beide Seiten zur betrieblichen Altersversorgung motivieren. Unter anderem ist dafür eine steuerliche Förderung geplant. Arbeitgeber erhalten einen direkten Steuerzuschuss, wenn sie Geringverdiener, die weniger als 2200€ brutto verdienen eine Betriebsrente anbieten. Dafür muss der Arbeitgeber Beträge zahlen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bund-verlag.de/betriebsrat/aktuellesbr~Neue-Fördermöglichkeiten-für-Betriebsrenten-~


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Entgeltgleichheit fördern

Das neue Entgelttransparentsgesetz, das schon seit dem 6. Juli 2017 gilt, verbietet eine ungleiche Bezahlung aufgrund des Geschlechts. Männer und Frauen müssen bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn erhalten.

Das Gesetz gibt allen Arbeitnehmern ab dem 1. Januar 2018 nun auch einen individuellen Anspruch, zu erfahren, wie viel die Kollegen in vergleichbarer Position verdienen. Der Anspruch besteht aber erst bei einem Betrieb ab 200 Arbeitnehmern.

Mehr dazu finden Sie unter: https://www.bund-verlag.de/aktuelles~7-fragen-zum-neuen-entgelttransparenzgesetz~


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Der neue Datenschutz ab Mai 2018

Das Thema "Datenschutz" ist in aller Munde und ab Mai 2018 wird sich dazu einiges ändern.

Auch die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und die Interessenvertretungen in den Betrieben sind von diesen Veränderungen betroffen und es tauchen Fragen auf wie:

  • Welche Grundzüge wird die neue Datenschutzgrundverordnung haben?
  • Welche Änderungen wird es geben?
  • Wie muss der betriebliche Datenschutz in Anlehnung daran organisiert werden?
  • Welche Auswirkungen hat es auf die Betriebs- und Dienstvereinbarungen?

Diese werden in unserer Tagesveranstaltung am 17.10.2017 bei uns im Gewerkschaftshaus München beantwortet.

Jetzt Plätze sichern! https://verdi-bw-bayern.de/events/17-30-503

Weil das Leben nicht nur Arbeit ist

Das ist der Titel unserer Veranstaltung für Kolleginnen und Kollegen, welche sich auf die Zeit nach dem Erwerbsleben vorbereiten möchten.


Was fange ich mit all meiner Zeit an?

Wie wird sich meine Partnerschaft und mein Umfeld verändern?

Wie gestalte ich mein ver.di Mitgliedschaft im Ruhestand aktiv?

Wie steht es um meine Altersversorgung?

Wie lebe ich eine gesunde Lebensweise?


All diese Fragen werden in diesem Seminar behandelt.

Die Teilnahme ist für ver.di Mitglieder kostenfrei.

Anmeldungen unter: https://verdi-bw-bayern.de/events/17-30-381

Das neue Entgelttransparenzgesetz

Seit dem 6.Juli gilt das Entgelttransparenzgesetz (EntGTranspG), welches analog dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine Ungleichbehandlung der Bezahlung aufgrund des Geschlechts verbietet. Dabei werden im Entgelttransparenzgesetz wesentliche Neuerungen formuliert, die es ermöglichen gegen Ungleichbehandlung vorzugehen.

  • Ab dem 1. Januar 2018 kann ein Auskunftsanspruch der Beschäftigten geltend gemacht werden. Damit wird es möglich eine Ungleichbehandlung der Geschlechter aufzudecken. Bei Vorhandensein eines Betriebsrates richtet sich das Auskunftsgesucht schriftlich unter Angabe einer Vergleichsperson – des anderen Geschlechts – an diesen. Dem Gesuch muss binnen drei Monaten eine schriftliche Antwort unter Wahrung des Datenschutzes erteilt werden.
  • Arbeitgeber ab 500 Mitarbeitern sind dazu angehalten ein „betriebliches Prüfverfahren“ unter Beteiligung des Betriebsrates durchzuführen. Die Auswahl der Analysemethoden und Arbeitsbewertungsverfahren steht dem Arbeitgeber unter Berücksichtigung betrieblicher Mitwirkungsrechte frei.
  • Betriebe ab 500 Beschäftigten - die nach dem Handelsrecht einen Lagebericht nach §§ 264 und 289 des Handelsgesetzbuches erstellen – müssen ab 2018 diesem einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit anfügen.