Aktuelles

Der neue Datenschutzt ab Mai 2018

Das Thema "Datenschutz" ist in aller Munde und ab Mai 2018 wird sich dazu einiges ändern.

Auch die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und die Interessenvertretungen in den Betrieben sind von diesen Veränderungen betroffen und es tauchen Fragen auf wie:


  • Welche Grundzüge wird die neue Datenschutzgrundverordnung haben?
  • Welche Änderungen wird es geben?
  • Wie muss der betriebliche Datenschutz in Anlehnung daran organisiert werden?
  • Welche Auswirkungen hat es auf die Betriebs- und Dienstvereinbarungen?

Diese werden in unserer Tagesveranstaltung am 17.10.2017 bei uns im Gewerkschaftshaus München beantwortet.

Jetzt Plätze sichern! https://verdi-bw-bayern.de/events/17-30-503

Weil das Leben nicht nur Arbeit ist

Das ist der Titel unserer Veranstaltung für Kolleginnen und Kollegen, welche sich auf die Zeit nach dem Erwerbsleben vorbereiten möchten.


Was fange ich mit all meiner Zeit an?

Wie wird sich meine Partnerschaft und mein Umfeld verändern?

Wie gestalte ich mein ver.di Mitgliedschaft im Ruhestand aktiv?

Wie steht es um meine Altersversorgung?

Wie lebe ich eine gesunde Lebensweise?


All diese Fragen werden in diesem Seminar behandelt.

Die Teilnahme ist für ver.di Mitglieder kostenfrei.

Anmeldungen unter: https://verdi-bw-bayern.de/events/17-30-381

Das neue Entgelttransparenzgesetz

Seit dem 6.Juli gilt das Entgelttransparenzgesetz (EntGTranspG), welches analog dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine Ungleichbehandlung der Bezahlung aufgrund des Geschlechts verbietet. Dabei werden im Entgelttransparenzgesetz wesentliche Neuerungen formuliert, die es ermöglichen gegen Ungleichbehandlung vorzugehen.

  • Ab dem 1. Januar 2018 kann ein Auskunftsanspruch der Beschäftigten geltend gemacht werden. Damit wird es möglich eine Ungleichbehandlung der Geschlechter aufzudecken. Bei Vorhandensein eines Betriebsrates richtet sich das Auskunftsgesucht schriftlich unter Angabe einer Vergleichsperson – des anderen Geschlechts – an diesen. Dem Gesuch muss binnen drei Monaten eine schriftliche Antwort unter Wahrung des Datenschutzes erteilt werden.
  • Arbeitgeber ab 500 Mitarbeitern sind dazu angehalten ein „betriebliches Prüfverfahren“ unter Beteiligung des Betriebsrates durchzuführen. Die Auswahl der Analysemethoden und Arbeitsbewertungsverfahren steht dem Arbeitgeber unter Berücksichtigung betrieblicher Mitwirkungsrechte frei.
  • Betriebe ab 500 Beschäftigten - die nach dem Handelsrecht einen Lagebericht nach §§ 264 und 289 des Handelsgesetzbuches erstellen – müssen ab 2018 diesem einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit anfügen.

Das Bildungswerk im neuen Gewand

Unsere neue Homepage erstrahlt in neuem Glanz. Bei der Umsetzung haben wir sehr auf die Bedürfnisse von Interessenten und Teilnehmern sowie auf „kurze Wege“ geachtet. Ein besonderes Feature ist der neue Kundenbereich mit vielen hilfreichen Funktionen. Durch die Einrichtung eines eigenen Kundenkontos und die optionale Speicherung Ihrer Daten wird die Anmeldung jetzt wesentlich vereinfacht. Sie können sich schnell einen Überblick über Ihre gebuchten Veranstaltungen verschaffen und sich zum Newsletter anmelden. Damit bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich gezielt über unsere Themengebiete zu informieren.

Wir sind gespannt über Ihr Feedback zu unserer neuen Seite.

ver.di Bayern fordert ein Bildungsfreistellungsgesetz

„Bildung ist die mächtigste Waffe, die du benutzen kannst, um die Welt zu verändern.“ (Nelson Mandela)

In fast allen Bundesländern in Deutschland gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung. In Sachsen und in Bayern gibt es diesen Anspruch noch nicht. Bildungsfreistellung bietet den Beschäftigten in den Betrieben und Dienststellen die Möglichkeit, Seminare außerhalb der beruflichen Bildung zu besuchen. Für diese Seminare werden die Arbeitnehmenden vom Arbeitgeber, unter Fortzahlung der Bezüge, freigestellt. Lebenslanges Lernen wird in einer Gesellschaft, mit stetig wachsenden Anforderungen, immer wichtiger.

Damit auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern die Möglichkeit haben, sich aktiv weiterzubilden, fordert ver.di Bayern ein Bildungsfreistellungsgesetz. Weitere Informationen zur Bildungsfreistellung bzw. zum Bildungsurlaub sind hier zu finden: https://bayern.verdi.de/service/bildung und unter: http://www.bildungsurlaub-machen.de

Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Am 1.4.2017 trat das lang erwartete Gesetz zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung in Kraft. Leiharbeiter dürfen dann maximal 18 Monate für ein Unternehmen tätig sein. Die Informationsrechte des Betriebsrats werden ausdrücklich auf den Einsatz von Fremdfirmenpersonal ausgeweitet. Darüber hinaus gibt es weitreichende Änderungen in diesem Gesetz, über die die gesetzliche Interessenvertretung informiert werden muss. Nur so sind Sie in der Lage, darauf hinzuwirken, dass auch in Ihrem Betrieb geltendes Recht eingehalten wird.

Wir haben dazu das passende Seminar für Sie:

„Arbeitnehmerüberlassung - Was muss die Interessenvertretung wissen? - neue Entwicklungen“ am 12.10.2017 in Regensburg > zum Seminar

Sozialwahlen 2017

Bis zum 31. Mai 2017 finden die Wahlen zu den Selbstverwaltungsgremien der Krankenkassen, der Rentenversicherungsträger und der Unfallversicherungsträger statt. Diese Wahl wird nur als Briefwahl durchgeführt.

Die Selbstverwaltung ist der Garant für einen guten Sozialstaat. Denn seit der Einführung der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung gestalten und entscheiden Beitragszahlerinnen und Beitragszahler mit. Die ehrenamtlichen Selbstverwaltungsorgane sind paritätisch besetzt – also Arbeitgebervertreter und Versichertenvertreter gleichermaßen. Die Selbstverwalter übernehmen ihre Mitwirkungsaufgaben in verschiedenen Bereichen: z.B. die Kontrolle der Geschäftsführung, Mitentscheidung über wichtige Grundsatzfragen, in Widerspruchsausschüssen und in der Beratung von Versicherten. Selbstverwaltung garantiert gute Verwaltung in der Sozialversicherung.

Damit die Interessen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler gewahrt sind, braucht es eine starke Selbstverwaltung. Die Gewerkschaften haben das Recht, Kandidaten für die Selbstverwaltungsorgane zu stellen, die gewählt werden können. In den Versicherungsträgern, in denen Urwahlen stattfinden, erhalten die Versicherten in der letzten Aprilwoche 2017 die Wahlunterlagen. Die Stimmzettel müssen bis zum 31. Mai 2017 beim jeweiligen Sozialversicherungsträger eingegangen sein.

Auch ver.di hat Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl aufgestellt. Beteiligen Sie sich an der Sozialwahl 2017 und wählen Ihre Versichertenvertreterinnen und Versichertenvertreter. Nur durch die Beteiligung der Wahlberechtigten ist und bleibt die Selbstverwaltung ein Stück gelebte Demokratie.

Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier:

https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/selbstverwaltung