Aktuelles

Das Bildungswerk im neuen Gewand

Unsere neue Homepage erstrahlt in neuem Glanz. Bei der Umsetzung haben wir sehr auf die Bedürfnisse von Interessenten und Teilnehmern sowie auf „kurze Wege“ geachtet. Ein besonderes Feature ist der neue Kundenbereich mit vielen hilfreichen Funktionen. Durch die Einrichtung eines eigenen Kundenkontos und die optionale Speicherung Ihrer Daten wird die Anmeldung jetzt wesentlich vereinfacht. Sie können sich schnell einen Überblick über Ihre gebuchten Veranstaltungen verschaffen und sich zum Newsletter anmelden. Damit bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich gezielt über unsere Themengebiete zu informieren.

Wir sind gespannt über Ihr Feedback zu unserer neuen Seite.

ver.di Bayern fordert ein Bildungsfreistellungsgesetz

„Bildung ist die mächtigste Waffe, die du benutzen kannst, um die Welt zu verändern.“ (Nelson Mandela)

In fast allen Bundesländern in Deutschland gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung. In Sachsen und in Bayern gibt es diesen Anspruch noch nicht. Bildungsfreistellung bietet den Beschäftigten in den Betrieben und Dienststellen die Möglichkeit, Seminare außerhalb der beruflichen Bildung zu besuchen. Für diese Seminare werden die Arbeitnehmenden vom Arbeitgeber, unter Fortzahlung der Bezüge, freigestellt. Lebenslanges Lernen wird in einer Gesellschaft, mit stetig wachsenden Anforderungen, immer wichtiger.

Damit auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern die Möglichkeit haben, sich aktiv weiterzubilden, fordert ver.di Bayern ein Bildungsfreistellungsgesetz. Weitere Informationen zur Bildungsfreistellung bzw. zum Bildungsurlaub sind hier zu finden: https://bayern.verdi.de/service/bildung und unter: http://www.bildungsurlaub-machen.de

Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Am 1.4.2017 trat das lang erwartete Gesetz zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung in Kraft. Leiharbeiter dürfen dann maximal 18 Monate für ein Unternehmen tätig sein. Die Informationsrechte des Betriebsrats werden ausdrücklich auf den Einsatz von Fremdfirmenpersonal ausgeweitet. Darüber hinaus gibt es weitreichende Änderungen in diesem Gesetz, über die die gesetzliche Interessenvertretung informiert werden muss. Nur so sind Sie in der Lage, darauf hinzuwirken, dass auch in Ihrem Betrieb geltendes Recht eingehalten wird.

Wir haben dazu das passende Seminar für Sie:

„Arbeitnehmerüberlassung - Was muss die Interessenvertretung wissen? - neue Entwicklungen“ am 12.10.2017 in Regensburg > zum Seminar

Sozialwahlen 2017

Bis zum 31. Mai 2017 finden die Wahlen zu den Selbstverwaltungsgremien der Krankenkassen, der Rentenversicherungsträger und der Unfallversicherungsträger statt. Diese Wahl wird nur als Briefwahl durchgeführt.

Die Selbstverwaltung ist der Garant für einen guten Sozialstaat. Denn seit der Einführung der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung gestalten und entscheiden Beitragszahlerinnen und Beitragszahler mit. Die ehrenamtlichen Selbstverwaltungsorgane sind paritätisch besetzt – also Arbeitgebervertreter und Versichertenvertreter gleichermaßen. Die Selbstverwalter übernehmen ihre Mitwirkungsaufgaben in verschiedenen Bereichen: z.B. die Kontrolle der Geschäftsführung, Mitentscheidung über wichtige Grundsatzfragen, in Widerspruchsausschüssen und in der Beratung von Versicherten. Selbstverwaltung garantiert gute Verwaltung in der Sozialversicherung.

Damit die Interessen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler gewahrt sind, braucht es eine starke Selbstverwaltung. Die Gewerkschaften haben das Recht, Kandidaten für die Selbstverwaltungsorgane zu stellen, die gewählt werden können. In den Versicherungsträgern, in denen Urwahlen stattfinden, erhalten die Versicherten in der letzten Aprilwoche 2017 die Wahlunterlagen. Die Stimmzettel müssen bis zum 31. Mai 2017 beim jeweiligen Sozialversicherungsträger eingegangen sein.

Auch ver.di hat Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl aufgestellt. Beteiligen Sie sich an der Sozialwahl 2017 und wählen Ihre Versichertenvertreterinnen und Versichertenvertreter. Nur durch die Beteiligung der Wahlberechtigten ist und bleibt die Selbstverwaltung ein Stück gelebte Demokratie.

Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier:

https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/selbstverwaltung