Aktuelles

Erweiterte Leistungen der GUV/Fakulta

Die GUV/Fakulta hat ihr Sicherheitspaket erweitert: Seit dem 1.1.2018 werden Mitglieder automatisch mit zwei brandneuen Leistungen im Berufsalltag geschützt.

  1. Unterstützung durch Übernahme des Selbstbehaltes bei bestehender Kasko- bzw. Haftpflichtversicherung pro Schadensfall einmalig bis maximal 300 Euro bei Wegeunfällen sowie bei Unfällen auf dem Weg zu und von gewerkschaftlichen Veranstaltungen und der damit verbundenen Nutzung eines Privatfahrzeugs.
  2. Schadensersatzbeihilfe je nach Lage des Einzelfalles bei Abhandenkommen von Dienstschlüsseln. Voraussetzung hierfür ist eine begründete Regressnahme durch den Arbeitgeber bzw. Dienstherrn. Die Leistungsobergrenze ist von 100.000 Euro auf 150.000 Euro gestiegen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Serie: Was kommt 2018? - Rentenangleichung Ost- West

Ab 2025 wird die Rente in ganz Deutschland einheitlich berechnet. Durch das Rentenüberleitungs- Abschlussgesetz wird ab dem 1. Juli 2018 in 7 Schritten der Rentenwert im Osten an den im Westen geltenden Wert angepasst. Der erste Schritt ab 1. Juli 2018 bewirkt, dass sich der Ostwert an den Westwert auf 95,8 Prozent anpasst. In den folgenden Jahren erfolgt eine Anpassung um jeweils weitere 0,7 Prozent. Demzufolge erreicht der Rentenwert Ost am 1. Juli 2024 100 Prozent des Rentenwerts West.


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Zusatzbeträge zur Krankenversicherung sinken

Ab 2018 sinkt der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von 1,1 auf 1,0. Der Beschluss des Gesundheitsministeriums ist jedoch nicht bindend, so dass die gesetzlichen Krankenkassen davon abweichen können und es zu Preisunterschieden kommen kann. Den Zusatzbeitrag trägt jeder Arbeitnehmer selbst.


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Reform des Schwerbehindertenrechts

Die Reform des Schwerbehindertenrechts durch das Bundesteilhabegesetz aus dem Jahr 2016 geht auch Anfang 2018 in eine neue Runde. Ab Januar 2018 gilt ein ganz neues SGB IX mit neu geordneten Rechtsnormen. Die Teilhabeleistung für die Eingliederung behinderter Arbeitnehmer ist dann komplett im SGB IX zu finden. Aber auch eine neue Vorschrift für das Arbeitsrecht findet sich im SGB IX.

Die Neuerung, dass eine Kündigung gegenüber einem schwerbehinderten Arbeitnehmer ohne Unterrichtung der Schwerbehindertenvertretung unwirksam ist, gilt jedoch bereits seit dem 30. Dezember 2016.

Mehr dazu finden Sie unter: https://www.bund-verlag.de/aktuelles~neue-huerde-fuer-kuendigungen-im-schwerbehindertenrecht~


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Erwerbsminderungsrente erhöht sich

Ab dem 1. Januar 2018 fällt die Erwerbsminderungsrente höher aus. Eine Erwerbsminderungsrente bekommen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aufgrund einer Krankheit nicht oder nur noch eingeschränkt arbeiten können und bei denen die bis zu dem Zeitpunkt der Arbeitsminderung angesammelte Rente zum Leben nicht ausreicht.

Die Zurechnungszeit verlängert sich für diejenigen, die ihren Beruf nicht mehr voll ausüben können um drei Jahre. Sie werden künftig bei der Rente so behandelt, als hätten sie bis zum 65. Lebensjahr voll gearbeitet. Die Zurechnungszeit stieg 2014 bereits von 60 auf 62 Jahre und steigt nun weiter auf 65 Jahre.


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Mindestlohn für alle Branchen

Ab 1. Januar 2018 gilt nun branchenunabhängig der gesetzliche Mindestlohn ohne jegliche Einschränkungen. Liegen Tarifverträge unter dem Mindestlohn sind sie unwirksam. Da die Mindestlohnkommission den Mindestlohn alle zwei Jahre festlegt, beträgt er auch für das Jahr 2018 erneut 8,84€ brutto.

Mehrere Branchen-Mindestlöhne, wie in der Pflegebranche und im Elektrohandwerk steigen aber schon ab dem 1. Januar 2018.


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Reform des Mutterschutzes

Zum Teil trat das neue Mutterschutzgesetz schon 2017 in Kraft. Ab 1. Januar 2018 gilt, dass auch Schülerinnen und Studentinnen vom Mutterschutz profitieren und im Schutzzeitraum von Pflichtveranstaltungen befreit sind. Zudem verlängert sich die Mutterschutzfrist von 8 auf 12 Wochen, wenn das geborene Kind eine Behinderung hat. Ferner soll der Kündigungsschutz künftig auch für Frauen gelten, die nach der 12. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden.

Des Weiteren muss der Arbeitgeber von nun an jeden Arbeitsplatz überprüfen, ob besondere Schutzbedürfnisse für schwangere oder stillende Arbeitnehmerinnen bestehen.

Das strikte Nacht- und Mehrarbeitsverbot für Schwangere gilt nicht mehr. In nahezu allen Branchen können Frauen auf eigenen Wunsch auch nachts arbeiten und Überstunden leisten, wenn es ihrer Gesundheit nicht schadet.

Mehr dazu finden Sie unter: https://www.bund-verlag.de/aktuelles~7-fragen-zum-mutterschutz~


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Betriebliche Altersversorgung stärken

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll dafür sorgen, dass sich Betriebsrenten, vor allem in kleineren Betrieben in Zukunft stärker verbreiten und auch Geringverdiener vor Altersarmut schützen. Das Tarifpartnermodell soll beide Seiten zur betrieblichen Altersversorgung motivieren. Unter anderem ist dafür eine steuerliche Förderung geplant. Arbeitgeber erhalten einen direkten Steuerzuschuss, wenn sie Geringverdiener, die weniger als 2200€ brutto verdienen eine Betriebsrente anbieten. Dafür muss der Arbeitgeber Beträge zahlen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bund-verlag.de/betriebsrat/aktuellesbr~Neue-Fördermöglichkeiten-für-Betriebsrenten-~


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Serie: Was kommt 2018? - Entgeltgleichheit fördern

Das neue Entgelttransparentsgesetz, das schon seit dem 6. Juli 2017 gilt, verbietet eine ungleiche Bezahlung aufgrund des Geschlechts. Männer und Frauen müssen bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn erhalten.

Das Gesetz gibt allen Arbeitnehmern ab dem 1. Januar 2018 nun auch einen individuellen Anspruch, zu erfahren, wie viel die Kollegen in vergleichbarer Position verdienen. Der Anspruch besteht aber erst bei einem Betrieb ab 200 Arbeitnehmern.

Mehr dazu finden Sie unter: https://www.bund-verlag.de/aktuelles~7-fragen-zum-neuen-entgelttransparenzgesetz~


Quelle: https://www.bund-verlag.de/

Der neue Datenschutz ab Mai 2018

Das Thema "Datenschutz" ist in aller Munde und ab Mai 2018 wird sich dazu einiges ändern.

Auch die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und die Interessenvertretungen in den Betrieben sind von diesen Veränderungen betroffen und es tauchen Fragen auf wie:

  • Welche Grundzüge wird die neue Datenschutzgrundverordnung haben?
  • Welche Änderungen wird es geben?
  • Wie muss der betriebliche Datenschutz in Anlehnung daran organisiert werden?
  • Welche Auswirkungen hat es auf die Betriebs- und Dienstvereinbarungen?

Diese werden in unserer Tagesveranstaltung am 17.10.2017 bei uns im Gewerkschaftshaus München beantwortet.

Jetzt Plätze sichern! https://verdi-bw-bayern.de/events/17-30-503

Weil das Leben nicht nur Arbeit ist

Das ist der Titel unserer Veranstaltung für Kolleginnen und Kollegen, welche sich auf die Zeit nach dem Erwerbsleben vorbereiten möchten.


Was fange ich mit all meiner Zeit an?

Wie wird sich meine Partnerschaft und mein Umfeld verändern?

Wie gestalte ich mein ver.di Mitgliedschaft im Ruhestand aktiv?

Wie steht es um meine Altersversorgung?

Wie lebe ich eine gesunde Lebensweise?


All diese Fragen werden in diesem Seminar behandelt.

Die Teilnahme ist für ver.di Mitglieder kostenfrei.

Anmeldungen unter: https://verdi-bw-bayern.de/events/17-30-381

Das neue Entgelttransparenzgesetz

Seit dem 6.Juli gilt das Entgelttransparenzgesetz (EntGTranspG), welches analog dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine Ungleichbehandlung der Bezahlung aufgrund des Geschlechts verbietet. Dabei werden im Entgelttransparenzgesetz wesentliche Neuerungen formuliert, die es ermöglichen gegen Ungleichbehandlung vorzugehen.

  • Ab dem 1. Januar 2018 kann ein Auskunftsanspruch der Beschäftigten geltend gemacht werden. Damit wird es möglich eine Ungleichbehandlung der Geschlechter aufzudecken. Bei Vorhandensein eines Betriebsrates richtet sich das Auskunftsgesucht schriftlich unter Angabe einer Vergleichsperson – des anderen Geschlechts – an diesen. Dem Gesuch muss binnen drei Monaten eine schriftliche Antwort unter Wahrung des Datenschutzes erteilt werden.
  • Arbeitgeber ab 500 Mitarbeitern sind dazu angehalten ein „betriebliches Prüfverfahren“ unter Beteiligung des Betriebsrates durchzuführen. Die Auswahl der Analysemethoden und Arbeitsbewertungsverfahren steht dem Arbeitgeber unter Berücksichtigung betrieblicher Mitwirkungsrechte frei.
  • Betriebe ab 500 Beschäftigten - die nach dem Handelsrecht einen Lagebericht nach §§ 264 und 289 des Handelsgesetzbuches erstellen – müssen ab 2018 diesem einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit anfügen.

Das Bildungswerk im neuen Gewand

Unsere neue Homepage erstrahlt in neuem Glanz. Bei der Umsetzung haben wir sehr auf die Bedürfnisse von Interessenten und Teilnehmern sowie auf „kurze Wege“ geachtet. Ein besonderes Feature ist der neue Kundenbereich mit vielen hilfreichen Funktionen. Durch die Einrichtung eines eigenen Kundenkontos und die optionale Speicherung Ihrer Daten wird die Anmeldung jetzt wesentlich vereinfacht. Sie können sich schnell einen Überblick über Ihre gebuchten Veranstaltungen verschaffen und sich zum Newsletter anmelden. Damit bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich gezielt über unsere Themengebiete zu informieren.

Wir sind gespannt über Ihr Feedback zu unserer neuen Seite.

ver.di Bayern fordert ein Bildungsfreistellungsgesetz

„Bildung ist die mächtigste Waffe, die du benutzen kannst, um die Welt zu verändern.“ (Nelson Mandela)

In fast allen Bundesländern in Deutschland gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung. In Sachsen und in Bayern gibt es diesen Anspruch noch nicht. Bildungsfreistellung bietet den Beschäftigten in den Betrieben und Dienststellen die Möglichkeit, Seminare außerhalb der beruflichen Bildung zu besuchen. Für diese Seminare werden die Arbeitnehmenden vom Arbeitgeber, unter Fortzahlung der Bezüge, freigestellt. Lebenslanges Lernen wird in einer Gesellschaft, mit stetig wachsenden Anforderungen, immer wichtiger.

Damit auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern die Möglichkeit haben, sich aktiv weiterzubilden, fordert ver.di Bayern ein Bildungsfreistellungsgesetz. Weitere Informationen zur Bildungsfreistellung bzw. zum Bildungsurlaub sind hier zu finden: https://bayern.verdi.de/service/bildung und unter: http://www.bildungsurlaub-machen.de

Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Am 1.4.2017 trat das lang erwartete Gesetz zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung in Kraft. Leiharbeiter dürfen dann maximal 18 Monate für ein Unternehmen tätig sein. Die Informationsrechte des Betriebsrats werden ausdrücklich auf den Einsatz von Fremdfirmenpersonal ausgeweitet. Darüber hinaus gibt es weitreichende Änderungen in diesem Gesetz, über die die gesetzliche Interessenvertretung informiert werden muss. Nur so sind Sie in der Lage, darauf hinzuwirken, dass auch in Ihrem Betrieb geltendes Recht eingehalten wird.

Wir haben dazu das passende Seminar für Sie:

„Arbeitnehmerüberlassung - Was muss die Interessenvertretung wissen? - neue Entwicklungen“ am 12.10.2017 in Regensburg > zum Seminar

Sozialwahlen 2017

Bis zum 31. Mai 2017 finden die Wahlen zu den Selbstverwaltungsgremien der Krankenkassen, der Rentenversicherungsträger und der Unfallversicherungsträger statt. Diese Wahl wird nur als Briefwahl durchgeführt.

Die Selbstverwaltung ist der Garant für einen guten Sozialstaat. Denn seit der Einführung der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung gestalten und entscheiden Beitragszahlerinnen und Beitragszahler mit. Die ehrenamtlichen Selbstverwaltungsorgane sind paritätisch besetzt – also Arbeitgebervertreter und Versichertenvertreter gleichermaßen. Die Selbstverwalter übernehmen ihre Mitwirkungsaufgaben in verschiedenen Bereichen: z.B. die Kontrolle der Geschäftsführung, Mitentscheidung über wichtige Grundsatzfragen, in Widerspruchsausschüssen und in der Beratung von Versicherten. Selbstverwaltung garantiert gute Verwaltung in der Sozialversicherung.

Damit die Interessen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler gewahrt sind, braucht es eine starke Selbstverwaltung. Die Gewerkschaften haben das Recht, Kandidaten für die Selbstverwaltungsorgane zu stellen, die gewählt werden können. In den Versicherungsträgern, in denen Urwahlen stattfinden, erhalten die Versicherten in der letzten Aprilwoche 2017 die Wahlunterlagen. Die Stimmzettel müssen bis zum 31. Mai 2017 beim jeweiligen Sozialversicherungsträger eingegangen sein.

Auch ver.di hat Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl aufgestellt. Beteiligen Sie sich an der Sozialwahl 2017 und wählen Ihre Versichertenvertreterinnen und Versichertenvertreter. Nur durch die Beteiligung der Wahlberechtigten ist und bleibt die Selbstverwaltung ein Stück gelebte Demokratie.

Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier:

https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/selbstverwaltung